In Schleswig-Holstein setzt sich die Inklusionsbeauftragte aus der Elternschaft dafür ein, dass alle Kinder – unabhängig von Behinderung, Förderbedarf oder individuellen Voraussetzungen – gleichberechtigt am schulischen Leben teilhaben können. Sie vertritt die Perspektive der Eltern von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf und bringt deren Erfahrungen und Anliegen in bildungspolitische Prozesse ein.
Die Inklusionsbeauftragte wirkt als Bindeglied zwischen Eltern und Schule. Sie berät Eltern bei Fragen zur schulischen Inklusion, unterstützt bei Konflikten oder Unsicherheiten und hilft dabei, passende Wege für eine gute Förderung der Kinder zu finden. Gleichzeitig sammelt sie Rückmeldungen aus der Elternschaft, um strukturelle Probleme sichtbar zu machen und Verbesserungen anzustoßen.
Ein wichtiger rechtlicher Aspekt ist dabei, dass der Elternvertreter für Inklusion mit beratender Stimme in der Schulkonferenz gehört werden muss. Dadurch ist sichergestellt, dass die Perspektive von Familien mit inklusiv beschulten Kindern in schulische Entscheidungen einfließt – etwa bei Fragen zur Organisation des Unterrichts, zur Verwendung von Ressourcen oder zur Schulentwicklung.
Sie erreichen Patrycja Wulf (Elternvertreterin Inklusion) per E-Mail unter: